[Rezension] Das Schicksal ist ein mieser Verräter

Aktualisiert: 4. Mai 2019


**John Green hat einen sehr speziellen Stil**


Hallo, meine Lieben. :)


"Das Schicksal ist ein mieser Verräter" - von diesem Buch oder gleichnamigen Film haben sicher die meisten Leseratten schon mal was gehört.

Das Buch wird ja überall gehypet. Doch konnte dieses Buch mit den Erwartungen mithalten?


Anmerkung: Wie bei allen Rezensionen auf meinem Blog gilt: Wenn du mehr zu dem Buch erfahren willst, klick einfach auf das Cover; dann wirst du zum entsprechenden Amazon Link weitergeleitet.

Oder du gehst auf die Website des Verlags oder fragst nach dem Buch im Buchladen deiner Nähe. :)


Autor: John Green


Taschenbuch: 9,95 Euro


eBook: 9,99 Euro


Seitenanzahl: 336 Seiten


Verlag: dtv


Genre: Liebesroman



Inhaltsangabe


„Krebsbücher sind doof“, sagt die 16-jährige Hazel, die selbst Krebs hat. Sie will auf gar keinen Fall bemitleidet werden und kann mit Selbsthilfegruppen nichts anfangen. Bis sie in einer Gruppe auf den intelligenten, gut aussehenden und umwerfend schlagfertigen Gus trifft. Der geht offensiv mit seiner Krankheit um. Hazel und Gus diskutieren Bücher, hören Musik, sehen Filme und verlieben sich ineinander - trotz ihrer Handicaps und Unerfahrenheit. Gus macht Hazels großen Traum wahr: Gemeinsam fliegen sie nach Amsterdam, um dort Peter Van Houten zu treffen, den Autor von Hazels absolutem Lieblingsbuch.

Ein tiefgründiges, emotionales und zugleich freches Jugendbuch über Krankheit, Liebe und Tod.


Zitat aus dem Buch


"Manchmal scheint es, als würde es das Universum darauf anlegen, von uns bemerkt zu werden."

Wie ich's fand


Der Einstieg in das Buch fiel mir überhaupt nicht schwer, da der Beginn sehr flüssig und lebendig ist.


Der Stil von John Green . . . ich weiß nicht recht, wie ich ihn beschreiben soll. Poetisch, philosophisch, literarisch wertvoll. Allerdings für mich manchmal auch ganz schön viel und irgendwie so ungewohnt anders.

Der Schreibstil ist einerseits locker-leicht und andererseits kein Buch, das man, ohne groß nachzudenken, lesen kann.

Die auschweifenden Formulierungen haben mir gefallen, aber teilweise wurde ich auch nicht ganz mit dem Stil von dem Autor warm. Nichtsdestotrotz habe ich entschieden, ihn überwiegend zu mögen. Er ist halt speziell und anders, als ich es gewohnt bin. Und das habe ich ehrlich gesagt nicht unbedingt erwartet. Das Buch ist meiner Meinung nach keine typische Mainstream Geschichte.


Die Handlung der Geschichte ist für mich auch wieder etwas widersprüchlich. Wenn man so will, passiert viel Spektakuläres. Allerdings ist es auch irgendwo ein ruhiges Buch . . . aber es ist auch keinesfalls langweilig (auch wenn manch einer das so empfindet).


Ich würde aber auf jeden Fall sagen, dass jeder, der sich mal auf einen etwas anderen Stil einlassen kann und am besten viel liest, um die Worte des Autors wenigstens im Ansatz zu verstehen ;), bei dieser Geschichte etwas für sich mitnehmen kann.

Für mich ist dieses Buch besonders und außergewöhnlich. Auf positive Weise.

Ich schließe mich den vielen Lesern an, die sagten, man bräuche ein paar Taschentücher.

Emotional und tiefgründig ist dieses Buch. Ist die Geschichte über Leben und Tod und ist die Liebe, die Beziehung, zwischen Gus und Hazel.


Aber wie ich schon sagte, ist es kein Buch, dass jedem auf jeden Fall gefallen wird. Denn auch die Verbindung der Protagonisten und die Gespräche, die sie fühlen ist einzigartig eigenartig.

Mir hat es gefallen.

An manchen Stellen brauchte ich aber auch kurz, um mich darauf einzulassen. Ich denke, man muss für diese Geschichte auch in Stimmung sein und sie an der rechten Zeit lesen.


An der Stelle möchte ich jetzt aber auch noch mal meine Begeisterung mit euch teilen.

Denn dies ist wahrlich eine sehr emotionale Geschichte und eine, die sich lohnt, mehrmals zu lesen bzw. gucken. (Allein wegen der vielen, philosophischen Sätze, deren Bedeutung man beim ersten Mal gar nicht alle erfassen kann.)


Diese Liebesgeschichte wird mir für immer im Kopf bleiben. Und auch im Herzen. Es ist absolut besonders und sowohl Herz erwärmend als auch herzzerreißend. Eine Achterbahn der Gefühle ist hier garantiert.

Und die (Liebes-)Geschichte ist eine, über die man auch lange danach noch nachdenkt.


Außerdem ist die Art wie man hier mit (Leben und) Tod konfrontiert wird, erschütternd ehrlich und direkt.

Das Thema wurde hier auf sehr realistische und irgendwie auf eine hilfreiche Weise behandelt. :))


John Green hat ohne Zweifel ein gelungenes und einzigartiges Buch geschrieben, das seinen Hype durchaus verdient hat. :D


Fazit


Dies ist eine außergewöhnliche und eigenartig einzigartige Geschichte, die mich überzeugen konnte und mich auf verschiedene Weisen berührt hat.

Der Stil von John Green machte das Buch zu dem besonderen Schatz, das es ist. Denn John Green ist absolut intelligent und genial, da besteht für mich keinen Zweifel. An seine speziellere Wortwahl musste ich mich teilweise allerdings noch gewöhnen.

Ich lege dir dieses Buch ans Herz. Für eine Buchempfehlung hat es für mich persönlich aber nicht gereicht, da es wie gesagt, auch kein Buch für jedermann ist. Trotzdem ist es sehr gut. :))


Ich vergebe 4,5/5 Blümchen. :))


Über den Autor


John Green, 1977 geboren, erlangte bereits mit seinem Debüt „Eine wie Alaska“ (2007) Kultstatus unter jugendlichen Lesern. Das Buch wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. war es für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Darauf folgten die Jugendromane „Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen Versuchen)“ (2008) und „Margos Spuren“ (2010), ebenfalls nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis und ausgezeichnet mit der Corine. In der Presse wurde Green bereits mit Philip Roth und John Updike verglichen. Greens jüngster Jugendroman „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ (2012) ist ein weltweiter Bestseller, der in über 40 Sprachen übersetzt und verfilmt wurde. Auch in Deutschland stand der Titel über ein Jahr auf der Spiegel-Bestsellerliste, wurde u.a. mit dem Buxtehuder Bullen und dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2013 (Preis der Jugendjury) ausgezeichnet. Mit seinem Bruder Hank betreibt John Green einen der weltweit erfolgreichsten Video-Blogs, die Vlogbrothers. Rund 4 Millionen Leser folgen ihm auf Twitter. Er lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in Indianapolis.


Gut zu wissen


Es gibt ja eine Buchverfilmung, die mindestens ebenso bekannt und beliebt ist, wie das ursprüngliche Buch.

Ich will hier noch anmerken, dass ich den Film gesehen habe, bevor ich das Buch gelesen habe. (Das heißt allerdings keinesfalls, dass ich es dadurch nicht minder hätte lieben können, bei der "Edelstein-Trilogie" von Kerstin Gier war es genauso und es wurden meine Lieblingsbücher).

Ich würde sagen, dass mir der Film ein Stück besser gefallen hat, als das Buch, weil der - wie gesagt geniale, aber - gewöhnungsbedürftigte Schreibstil hier nicht war.

Im Buch gibt es ein paar mehr Details und es ist an kleinen Stellen etwas anders, aber das hat es für mich jetzt nicht unbedingt besser oder schlechter gemacht.

Ich finde, der Film hat die Stimmung auch gut eingefangen und ich mag die Schauspieler. XD


Das Buch ist trotzdem sehr lesenswert. :)



Hast du das Buch gelesen oder den Film geschaut?


Was ist deine Meinung dazu und was findest du besser?


Schreib es mir sehr gerne in die Kommentare! XD


Das war's auch mit meiner Rezi zu "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" von John Green.

Ich hoffe, es hat dir gefallen. :)


Macht's gut und bis zum nächsten Mal, ihr Tagträumer!❤


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