[Spontanes Schreiben] #2

Aktualisiert: 4. Mai 2019


**Meine Gedanken und Gefühle**


Hallo, meine Lieben. :)


Heute gibt es nochmal einen spontan geschriebenen Text von mir, in dem ich meinen Gedanken und Gefühlen freien Lauf lasse. Einen ähnlichen Text habe ich schon mal veröffentlicht. Falls du dich dafür interessierst, findest du ihn hier.


Ich habe schon ein bisschen positives Feedback zu diesem Text bekommen und deswegen dachte ich mir, dass euch dieser Text hier vielleicht auch interessiert. Diese spontan geschriebenen Texte helfen mir, meine tiefsten Probleme zu erkennen und im besten Fall ein bisschen zu lösen.

Sie sind ein sehr privater Einblick in meine Innenwelt, aber ich teile gerne auch ab und an so ernste Sachen von mir mit dir.

Viel Spaß!

Wenn du schweigst, steht die Welt nicht still. Es ist lediglich so, dass deine Gedanken ganz dir gehören und der äußeren Welt enthalten werden. Ich schweige manchmal sehr gerne, in einer Menschenmasse, wo alle laut sind. Es fühlt sich echter, realer und aufrichtiger an, als herumzuschreien. Ich bewahre mein Gesicht, doch kommt es den anderen vor wie eine Maske? Vielleicht ist Reden Identität und Schweigen manchmal zu nichtssagend. Es muss ja irgendetwas geben, was einen ausmacht . . . was mich ausmacht. Doch sind es Worte? Oder vielmehr Taten? Doch ich schweige auch in meinen Taten, manchmal könnte ich zu neutral sein . . . die Leute wissen vielleicht nicht, wer ich bin und mit wem sie es zu tun haben, wenn ich es ihnen nicht sage. Doch andererseits sind es doch auch die Kleinigkeiten, die zählen. Die kleinen Gesten oder das kurze Lächeln und Winken, die nur für das aufmerksame Auge sichtbar sind. Oder? Manchmal frage ich mich, ob ich zu unscheinbar bin. Ich will nicht unsichtbar sein. Ich will, dass die Leute mich sehen. Meine Präsenz, meine Energie, meinen Willen, meinen Charakter. Ich will keine graue Maus sein, die am Rand steht und schweigt. Und doch bin ich niemand, der sich durch Lärm Gehör verschafft. Ich kann mir nicht vorstellen, in die Rolle eines Anführers zu schlüpfen. Das will ich auch gar nicht. Dafür bin ich viel zu sensibel. Jedoch wurde mir mal gesagt, Verletzlichkeit sei der größte Schutz. Womöglich muss ich meine Sensibilität, Verletzlichkeit, Zerbrechlichkeit, Empfindlichkeit zu meinem Schwert machen. Manchmal auch zu meinem Schild konstruieren, aber dann sollte ich mich nicht hinter diesem Schild verstecken, sondern dieses Schild hochhalten, durch die Luft schwingen und rufen: „Hier bin ich! Und ihr hört jetzt zu was ich sage.“ Ganz unscheinbar und leise, und doch ausdrucksvoll und deutlich. Meine Energie einfach nur so umformen, dass man auf mich aufmerksam wird.

Hier bin ich! Und ihr hört jetzt zu was ich sage!


Kennt ihr das auch? Ihr fühlt euch einsam in einer Menschenmasse? Ihr fragt euch vielleicht auch, ob ihr euch ändern solltet, ob ihr extrovertierter werden solltet?

Ich jedenfalls schon. Und ich habe ein Gespräch mit meinem Inneren geführt, um darauf Antworten zu finden.


Danke, dass du hier bist und dir diesen Text durchgelesen hast. Teile mir deine Eindrücke davon unbedingt in den Kommentaren mit! XD


Du willst noch mehr solche Texte von mir sehen und/oder bist an Rezensionen etc. von mir interessiert?

Abonniere den Newsletter unten in der Fußzeile. Dann wirst du immer per E-Mail benachrichtigt, wenn ich etwas Neues gepostet habe - kostenlos und easy! :))


Bis zum nächsten Mal, ihr Tagträumer!

Tschüss!❤


#spontanesschreiben #innenleben #einsam #identität #gedanken #gefühle #selbsterkenntnis #spontanschreiben #schreiben #gesprächmitdirselbst #selbstgespräch #kenntihrdasauch #komischertag #philosophieren #tratsch #büchertratsch

0 Ansichten
This site was designed with the
.com
website builder. Create your website today.
Start Now