[Spontanes Schreiben] Random Story

Aktualisiert: 4. Mai 2019


**Eine magische Geschichte, entstanden aus Gefühlen**


Hallo, meine Lieben. :)


Ich freue mich sehr, dass du hier gelandet bist!


Folgender Text ist jetzt schon über ein Jahr alt, aber ich dachte, dass er sich gut eignen würde, damit du meinen Schreibstil ein bisschen kennenlernst.

Diese Geschichte kam total spontan raus. Ich bin aufgewacht und hatte einen total komischen Tag. Und dann habe ich angefangen zu schreiben. Einfach nur Worte und Sätze gebildet und Worte und Sätze gebildet . . . und dann kam diese verrückte, aber auf eine einzigartige Weise auch irgendwie schöne Geschichte entstanden, die direkt aus meinem Herzen kam.

Danach habe ich mich besser gefühlt.

Deswegen kann ich euch spontanes Schreiben auch nur empfehlen, es hilft dir, über ein paar Dinge klar zu werden oder du hast zumindest ein tolles Gespräch mit dir selbst gehabt. :D Zumindest ist es bei mir so.

Teil du mir aber unbedingt deine Erfahrungen mit spontanem Schreiben mit!


Irgendwann im Juli 2018 geschrieben:


An einem magischen Ort, wo Fantasie und Realität verschwimmen, sitzt ein junges Mädchen auf einer Parkbank und zählt die Blätter der Apfelbäume, die im Licht der Herbstsonne schimmern. Sie hat ihren Kopf in den Nacken gelegt und bewegt beim Zählen lautlos die Lippen. Das Mädchen ist eines, das vom Leben berührt ist. Tagtäglich bestaunt sie die kleinen Wunder des Alltags. Sie fragt sich manchmal, ob sie die einzige ist, die dem Leben eine so große und für sie so emotionale Bedeutung verleiht. Ob sie komisch ist und anders. Aber letztendlich zuckt sie nur mit den Schultern, denn so ist sie nun mal.

Eines Dämmerlichtabends kommt ein Junge zu ihrer Parkbank, die eigentlich ein grauer Fels ist. Er fragt sie, ob sie auch manchmal über das Leben staunt. Überrascht sieht sie ihn an und ihre Augen sind groß, als sie fragt: „Du auch?“ Er nickt und sein Lächeln ist faszinierend wissend. Als hätte er unendliche Weisheit in sich. Als hätte er schon so viel erlebt in seinen früheren Leben. „Der See ist heute besonders glitzernd“, sagt er nach einer Weile des Schweigens, dessen Stille so angenehm war, wie, wenn das Mädchen alleine hier oder in einem anderen Fleckchen Natur sitzt und vor sich hin träumt. „Meine Gedanken sind heute besonders wirr.“ Sie sieht ihn an und lächelt verlegen. „Eigentlich sind sie ganz klar und überhaupt nicht andersartig. Aber das glauben sie meinem Herzen nicht. Gedanken sind die misstrauischsten Wesen, die ich je kennengelernt habe.“ Er lacht leise und sagt: „Das sind sie und das macht sie so faszinierend. Ich finde, der Verstand ist eine Kuriosität. Er ist von Grund auf wahnsinnig, weil er sich so schnell verwirren lässt. Wahrscheinlich von den misstrauischen Gedanken.“ „Und das Herz?“, fragt sie. „Lässt sich das auch täuschen?“ Der Junge grinst schelmisch und seine Augen blitzen, wie eine lachende Sonnenblume. „Ich glaube, nichts kann Täuschung von Wirklichkeit unterscheiden. Sie sind eins.“ „Du bist sehr weise“, sagt sie und er ergänzt: „Eine schwere Last.“ Sie versteht nicht. Bekämpft Weisheit nicht gerade solch schwere Last? Er erklärt: „Weisheit ist relativ. Genau wie Schönheit oder Gerechtigkeit. Ich glaube, dass nichts auf der Welt eine Definition hat, die für alles und jeden gilt. Man kann nichts festlegen, denn alles auf der Welt ist ständig im Wandel und jedes Geschöpf ist einzigartig und denkt in mancher Hinsicht anders. Stell dir vor, manche, die von diesem Gespräch, diesem Ort, diesem Moment erfahren würden, würden kein Wort verstehen. Sich nicht dafür interessieren. Andere würden erleichtert sein, dass sie nicht alleine sind mit ihrer Weise, Worte und das Leben zu behandeln.“ Das Mädchen lächelt. Es ist schön, Gedanken auszusprechen, so wie sie sind. Ohne sie umschreiben zu müssen, damit dein Gegenüber sie versteht. Sie sagt: „Stell dir vor, dieses Gespräch entstammt der Seele eines Mädchens, genau wie diese Gedanken und jedes einzelne Wort hiervon.“ Der Junge sieht sie nachdenklich an, gar ein bisschen erschrocken. „Das heißt, wir sind nicht echt?“, fragt er. Sie antwortet: „Niemand mit einem Verstand kann das wissen. Das übersteigt sein Können. Aber es gibt sicherlich etwas in diesem Universum, hier, wo alles irgendwie existiert und auch wieder nicht, das das weiß. Dennoch glaube ich, dass es immer und überall mehr Fragen als Antworten gibt. Aber ist das nicht gerade der Sinn? Ich mag das.“

„Sinn oder Unsinn, Gerechtigkeit oder Ungerechtigkeit, Schönheit oder Hässlichkeit, Lüge oder Wahrheit, Täuschung oder Wirklichkeit, Fantasie oder Realität, Traum oder Echtes. Wer weiß, wer weiß? Niemand, von wem wir sicher wüssten, weiß. Und das ist okay. Vollkommen und mit jeder Faser dieser Welt okay.“ Sie lächelt. „Ob dieses Gespräch, dieser Ort, dieser Moment, Wir echt sind, ich weiß es nicht.“ Sie lachte und weinte. Sie war verwirrt und sich sicher, zu verstehen. Sie schrie vor Wut und Schmerz und Angst und vielleicht tat sie dann doch wieder nichts davon. Vielleicht saß sie einfach still da und die Gefühle wüteten wie eine Fassbrause nur in ihrem Inneren. Vielleicht auch andersrum. Niemand weiß. Aber sie sagt: „In diesem Moment, in dem jemand diese Worte schreibt. In diesem Moment, in dem jemand diese Worte liest, ist es wahr. Denn alles erwacht zum Leben, wenn es gesagt, geschrieben, gelesen oder manchmal, wenn es sogar nur gedacht oder geträumt wurde. Alles ist unterschiedlich und alles ist gleichzeitig eins. Alles ist gleichzeitig eine große Sache. Dieser Moment."


Cool, dass du dir meinen Text bis zum Ende durchgelesen hast. Ich bin ehrlich gesagt auch ein bisschen aufgeregt/nervös, was du zu meinen Gedanken und Gefühlen und der spontanen Art, wie ich über so einige Dinge im Leben philosophiert habe, denkst.

Bitte bitte gebt mir Feedback in den Kommentaren!


Seid ihr interessiert an weiteren Texten oder konntet ihr hiermit nichts anfangen?


Auf jeden Fall danke im Voraus und bis zum nächsten Mal, du Tagträumer!❤


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